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Hundeführerschein in Berlin

... alles, was nirgends sonst in eines der Hundeforen paßt

Hundeführerschein in Berlin

Beitragvon Luna » Mi 18. Apr 2012, 18:49

Hallihallo^^

Ich habe von einer Freundin gehört, dass die Regierung in Berlin vllt. den Hundeführerschein für ALLE Hundehalter bzw alle Hunderassen einführen will. Das haben wohl 4 Amtstierärzte vorgeschlagen. Raus ist es zwar noch nicht. Aber wohl im Gespräch. Wenn, dann soll es eine theoretische und eine praktische Prüfung geben.

Falls dies wirklich durchgesetzt wird kann ich mir gut vorstellen, dass andere Bundesländer nachziehen (ist ja immer iwie so.... alle Affen machens nach un so). Deswegen will ich nun mal wissen, was ihr davon haltet. Findet ihr das übertrieben oder gerechtfertigt. Würdet ihr Unterschiede machen, ob es ein kleiner oder großer Hund ist. Ob er steinalt ist oder ein Junghund...? usw.

Meine Meinung sage ich mal jetzt noch nicht, damit ich euch nich beeinflusse^^ ;)
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Re: Hundeführerschein in Berlin

Beitragvon socks » Mi 18. Apr 2012, 20:10

Also ganz ehrlich, bevor ich mich entscheide "für oder gegen", müßte ich mal so einen Test mal sehen, ob der vernüftig ausgearbeitet oder nur so ein wischiwaschi ist. Hundeerfahrung sollte jeder haben und vorweisen können, ob großer Hund oder kleiner. Generell stimme ich dafür, wenn es nicht nur wieder Geldmacherei ist^^
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Re: Hundeführerschein in Berlin

Beitragvon Nele » Do 19. Apr 2012, 22:02

Au, ja das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Ich weiß jetzt auch nicht, warum "die" jetzt schon wieder auf diese Idee gekommen sind. Da muss doch wieder irgendwas vorgefallen sein und sich Leute beschwert haben... Sonst rückt und rührt sich ja niemand.

Aber ok. Generell fände ich es nicht verkehrt. Schon damals, als diese "Kampfhundehysterie" aufgetreten ist, und nur "diesen" Rassen zahlreiche Auflagen erlegt wurden, empfand ich das als "rassistisch". Denn Hund ist Hund ist Hund und bleibt Hund. Und ich bin auch der Meinung, dass ein gewisses Grundwissen vorhanden sein sollte, bevor man sich einen Hund anschafft.

Aaaaaaber, wenn ich mir jetzt einen Chihuahua vorstelle, der dann in der praktischen Prüfung "sitz", "platz" und "fuß" absolvieren muss... ähm ja, dann denke ich schon, dass es albern ist. Ein Hund, so groß (bzw. klein) wie eine Ratte... Meine Güte, wem soll dieser Hund denn schaden? Oder ein 15-jähriger Dackel, dessen Halter vllt. 76 Jahre alt ist und am Krückstock geht... halllloooooo????? Also man sollte schon die Kirche im Dorf lassen!

Vernünftig würde ich ich es finden, wenn alle, die sich einen Hund anschaffen wollen, einen (schriftlichen) Test ablegen müßten, ob sie Mimiken, Gesten des Hundes verstehen und die Grundbedürfnisse eines Hundes kennen. Bei schon vorhandenen Hunden, würde ich das Gleiche abverlangen. Aber ich würde die praktische Prüfung nur bei Leuten verlangen, bei denen der schriftliche Test nicht ganz eindeutig ist. Darüber hinaus würde ich Hunde, die ein gewisses Alter überschritten haben, ganz außen vor lassen.

Achja... und dann würde ich die gleichen Tests für Menschen anorden, die im Begriff sind ein Kind zu zeugen... ;)
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Re: Hundeführerschein in Berlin

Beitragvon Sara » Fr 20. Apr 2012, 12:09

Da schließe ich mich Nele an. Man sollte nämlich auch bedenken, dass wenn ein Hund so groß wie eine Ratte ist,^^ kann er zwar so keinen großen Schaden anrichten, aber er kann leiden, wenn sein Herrchen Null Durchblick bei der Haltung von Hunden hat. Also Menschen sollten eine Prüfung ablegen, ob sie überhaupt in der Lage sind ein Hund zu halten. Man hab ich heute ein deutsch drauf...vergebt bin heute sau müde *schlaf smilie*
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Re: Hundeführerschein in Berlin

Beitragvon Gina » Fr 20. Apr 2012, 17:13

Ach hört mir bitte auf. Also wenn ich jetzt solche Tests über mich ergehen lassen müßte, dann würde ich meinen bestellten Welpen wieder abbestellen. Ich habe mir zwar schon etwas "Grundwissen" angeeignet und bin ja auch gerne bereit dazuzulernen. Aber dass ich perfekt sein muss, um mir einen Hund anzuschaffen... das wäre ja das Letzte! Jeder hat doch mal "klein" angefangen. Aber mit solchen Gesetzen will die Regierung doch bloß wieder "neue" Leute abschrecken, um die Gesamtanzahl der Hunde in Berlin zu senken...

... aber zum Glück wohne ich NICHT in Berlin - puuuuh - :lol:
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Re: Hundeführerschein in Berlin

Beitragvon Nele » Fr 20. Apr 2012, 21:59

Gina hat geschrieben:Ach hört mir bitte auf. Also wenn ich jetzt solche Tests über mich ergehen lassen müßte, dann würde ich meinen bestellten Welpen wieder abbestellen.


Echt? Ist ja krass! Also ich würde, wenn es mich beträfe, dafür "büffeln", damit ich meinen Hund (be)halten darf... :roll:

Gina hat geschrieben: Aber mit solchen Gesetzen will die Regierung doch bloß wieder "neue" Leute abschrecken, um die Gesamtanzahl der Hunde in Berlin zu senken...


Tja, mag sein... und bei Dir würde dieser Mist sogar funktionieren :|
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Re: Hundeführerschein in Berlin

Beitragvon Gina » Do 26. Apr 2012, 18:02

Naja sagen wir mal so: hätte ich einen Hund mit dem ich schon ein paar Jahre zusammenlebe, dann würde ich das natürlich mit ihm durchstehen. Ich meine, man hat eine Verantwortung für ein Tier übernommen und da muss man eben durch. Aber jetzt, so als Neuling... was ist denn, wenn ich den Übungsparcour mit dem Welpen noch nicht so hinbekomme, wie einer, der sowieso mit seinem Hund seit Jahren zur Hundeschule rennt oder Agility macht oder ähnliches?

Ich meine, man sollte den Leuten doch mal wenigstens die Chance geben, sich mit dem Hund anzufreunden und zu üben etc. Theorie ok. Da habe ich ja auch schon vorgesorgt und mich belesen. Das sehe ich noch ein. Aber die Praxis... ich muss mich doch erstmal in die "Materie" Hund hineinfühlen.
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Re: Hundeführerschein in Berlin

Beitragvon Luna » Sa 28. Apr 2012, 19:56

Aha, sehr schön. Danke für eure rege Teilnahme :)

Nun sag ich euch mal, wie ich das sehe: ich finde auch, dass sich Leute nur einen Hund anschaffen sollten, wenn sie sich mit dem Thema Hund beschäftigt haben. Klar, dass man nicht gleich alles wissen und können kann. Ich habe durch unseren Hund ja auch noch ein paar Sachen lernen müssen, weil sie eben etwas spezieller ist. Aber meine Mom und ich kannten uns mit Hunden aus, wußten über allgemeine Hundeerziehung Bescheid. Wußten auch, was ein Hund braucht, um "glücklich" zu sein. Und das finde ich voll wichtig, dass zukünftige Hundehalter das wissen.

Aber ich glaube nicht, dass der Hundeführerschein auf die Bedürfnisse eines Hundes eingehen würde. Sondern da wird es wieder mal nur darum gehen, ob der Halter den Hund "unter Komtrolle" halten kann (sprich: Unterordnung mit "hier", "sitz", "platz", "fuß"). Und das finde ich dämlich! Klar sollte ein Hund im gewissen Rahmen hören. Das Wichtigste find ich ist, dass der Hund kommt, wenn er gerufen wird. Aber so wird der Test bestimmt nicht aussehen.... Da werden bestimmt wieder diese hirnrissigen Tests gemacht, wie bei den sogenannten Kampfhunden. Z.B. plötzliches aufspannen eines Regenschirms (natürlich genau vor der Nase des Hundes... und wehe der erschreckt sich...). Und als ob ein Passant sowas machen würde...

Ich wäre nur für einen Hundeführerschein, wenn der so ausgelegt wäre, dass es für beide Seiten gut ist - für den Menschen und den Hund!!!

Und ich würde es wichtig finden (anstatt irgendwelche komischen Tests durchzuführen), dass Hunde gut an andere Hunde (und Menschen) gewöhnt werden. Denn dann passieren auch keine (oder viel weniger) blöde Unfälle...

Mal ganz ehrlich: diesen theoretischen Test den man machen muss (egal, was nun drin stehen wird), kann sich dann doch jeder Hanswurst früher oder später im Internet ziehen und somit voll schummeln... Und die paar Grundkommandos... naja, kriegt man mit bissel Training auch hin. Aber das wirklich wesentliche (dass der Hund voll sozial ist und alles)... das wird ihm durch diese Tests nicht abverlangt oder abgefragt werden, denk ich mal... Und jeder Knilch schummelt sich da irgendwie durch... Und ob der Typ seinen Hund artgerecht hält und versorgt... das wird bestimmt auch nicht in den Tests abgefragt...

Daher bin ich erstmal gegen den Hundeführerschein, weil ich denke, dass der den Hunden nichts bringen wird...
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Re: Hundeführerschein in Berlin

Beitragvon Shaggy » Sa 9. Jun 2012, 18:43

Also ich kann das schon verstehen, warum die Amtstierärzte in Berlin den Hundeführerschein einführen wollen. Berlin ist ja nunmal eine Großstadt. Und was sich da nicht alles an Hunden sammelt. Ist schon kurios. Es ist wahrscheinlich die Masse an Hunden, was es ausmacht. Und mal ehrlich: wer sich einen Hund anschafft, der muss auch auf ihn aufpassen können. Ich meine, es kann ja nicht angehen, wenn Hunde wild durch die Gegend rennen und Passanten belästigen (z.B. Joggern hinterherrennen o.ä.). Ein Hund kann Schaden anrichten. Wenn er über die Straße rennt und ein Auto dadurch ins Schleudern kommt... und so weiter.

Es gibt ja genug Hundebesitzer, die ihren Hund ohne Leine laufen lassen, obwohl sie ihn nicht zurückrufen können. Und das geht nicht! Deswegen wäre so ein Hundeführerschein m.M. nach sehr gut! Ok, das Beispiel von Nele, mit dem 76 Jahre alten Opa mit dem 15 jährigen Dackel sehe ich noch ein. Obwohl der Dackel auch noch jemanden gefährden könnte... Aber es gibt ja auch Opas (so um die 70 Jahre), die sich einen Welpen (!!!) anschaffen. Sowas finde ich unverantwortlich! Und die Züchter, die einem so alten Mann einen so jungen Hund verkaufen müsste verboten werden zu züchten!
Shaggy
 

Re: Hundeführerschein in Berlin

Beitragvon Luna » Mi 4. Jul 2012, 21:00

Shaggy hat geschrieben: Ich meine, es kann ja nicht angehen, wenn Hunde wild durch die Gegend rennen und Passanten belästigen (z.B. Joggern hinterherrennen o.ä.). Ein Hund kann Schaden anrichten. Wenn er über die Straße rennt und ein Auto dadurch ins Schleudern kommt... und so weiter.

Es gibt ja genug Hundebesitzer, die ihren Hund ohne Leine laufen lassen, obwohl sie ihn nicht zurückrufen können.


Ja, das meine ich ja auch. Das Wichtigste ist eben, dass man den Hund abrufen kann. Dann kann ja im Endeffekt nichts mehr passieren. Ich kenne hier auch so welche (mit richtig großen, dicken Hunden...), die ihre Hund eeinfach laufen lassen. Da ist eine Tussie, die hat gleich 2 große Hunde. So. Und die haben mir meine kleine Hündin schon mal auf die Straße gejagt... (ich hatte meine eigtl. an der Leine. Aber nja, man sagt ja, dass ohne Leine besser ist un so. Und weil die ohne Leine ankamen, hab ich sie abgeklickt). Und dann scheuchen die meine Süße so, dass sie vor Angst auf die Straße rennt. Ich hätte die Olle würgen können!!! Aber das Schärfste war ja noch, dass die nicht mal versucht hat, ihre Hunde zu rufen... :shock:

Shaggy hat geschrieben: Aber es gibt ja auch Opas (so um die 70 Jahre), die sich einen Welpen (!!!) anschaffen. Sowas finde ich unverantwortlich! Und die Züchter, die einem so alten Mann einen so jungen Hund verkaufen müsste verboten werden zu züchten!


Ja Shaggy, sowas finde ich auch voll mies. Was will denn so ein Opi mit nem jungen, wilden Hund? Soll er doch einen etwas älteren Hund aus dem Tierheim ein schönes Zuhause geben, wenn er eben nich ohne Hund sein will...!!!
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